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132 Seiten • Taschenbuch (Paperback)
EUR 11,00 • ISBN 978-3-940281-10-4

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Eva Finger-de Lall
Säuremax und Seifenorge
Geschichten aus einem ehemaligen Chemiebetrieb in Ost-Berlin

Wer wissen möchte, wie es in volkseigenen Betrieben der DDR wirklich zuging, kann dies bei Eva Finger-de Lall am Beispiel eines Chemiebetriebes im Osten Berlins nachlesen. In satirischen Versen nahm sie einst in der Betriebszeitung so manche Mißstände aufs Korn. Dafür erntete sie jede Menge Zustimmung von den Kollegen, aber auch heftige Kritik von leitenden Funktionären. Für ihre kontroversen Verse erdachte und zeichnete sie zwei Figuren – Säuremax und Seifenorge –, die sie für sich sprechen ließ. Während der eine Unordnung, Nachlässigkeit oder sinnlose Anweisungen beklagte, suchte der andere eher beschwichtigend einzulenken – und dies bis zum Untergang der DDR. Nun möchte die Autorin mit ihrem unterhaltsam-informativen Zeitzeugnis einem breiteren Leserkreis erzählen, wie es damals war.

 

Über die Autorin:

Die 1930 in Berlin geborene Eva Finger-de Lall begann nach dem Krieg als Produktionsarbeiterin in einem pharmazeutischen Betrieb in Berlin-Johannisthal. Durch Schulungen und Lehrgänge qualifizierte sie sich bald zur Bürokraft. Nachdem sie zur Chemischen Fabrik in Grünau gewechselt war, fusionierten die beiden Betriebe zu einem großen Werk unter dem bekannten Namen VEB Berlin-Chemie. Hier hatte die Autorin nach weiteren Qualifizierungen verschiedene Positionen im kaufmännischen und technischen Bereich inne.