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224 Seiten • Taschenbuch (Paperback)
EUR 14,90 • ISBN 978-3-940281-44-9

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Heinz Hornig
Bin ich wie meine Eltern?
Über das Autonomieproblem in Erziehung und Familie

Einen hohen persönlichen Einsatz müssen junge Menschen erbringen, um vor sich selbst und mit ihrer späteren Familie bestehen zu können. Die tragende Säule hierbei sei Autonomie, versichert Heinz Hornig, also selbstständiges Denken, das uns die Eigenständigkeit verleiht, nach unseren eigenen Maßstäben und nach denen unseres Gewissens und unserer Kultur zu leben und zu handeln. So befasst sich dieses Sachbuch mit sozialen und pädagogischen Fragen des selbstständigen Denkens im Kontext bestimmter Probleme des Alltags und der schulischen Bildung sowie mit den Folgen der Außenlenkung von Menschen, insbesondere durch Einflüsse von Eltern auf das Verhalten und die Mentalität ihrer Kinder. Der Autor zeigt nicht nur Fehlentwicklungen in der Erziehung auf, sondern gibt Hinweise zu deren Behebung und Tipps zur Lösung familiärer Konflikte. Daher stehen Themen im Fokus wie die Bedeutung von Harmonie in der Familie, elterliche Konflikte mit Scheidungsgefahr und deren Behebung sowie das Problem „Lebensstandard“. Ferner wird auf den unschätzbaren Wert des Lesens hingewiesen, das Generationen- und Bildungsproblem behandelt und der mögliche Verfall der Kultur im Zeitalter der multimedialen Kommunikation angesprochen. „Bin ich wie meine Eltern?“ ist ein lesenswerter Erziehungsratgeber, der Eltern und Pädagogen viele Denkanstöße geben kann.  Das Buch ist aber auch für Leser interessant, die wissen wollen, wie wir werden, was wir sind.

 

Über den Autor:

Heinz Hornig wurde 1930 in der Grafschaft Glatz, im Regierungsbezirk Breslau, geboren. Zwischen 1946 und 1960 legte er in Köln, Düsseldorf und Essen die Gesellen- und Meisterprüfung im Maschinenbauerhandwerk ab und studierte dann an der Pädagogischen Hochschule Berlin. Anschließend unterrichtete er als Studienrat an Berufsschulen des Metallgewerbes. Der Autor befasste sich bereits im Studium, aber auch danach über Jahrzehnte mit den Themen Psychoanalyse, Psychotherapie und politische Geschichte. Dabei standen für ihn die Probleme von Schülern aus sogenannten bildungsfern lebenden Familien im Vordergrund, weil es bei dieser Personengruppe in besonderem Maße darauf ankommt, ihrem eigenen Leben und dem ihrer zukünftigen Familien eine Existenzgrundlage zu schaffen. Durch Kriegsjahre und Vertreibung konnte Heinz Hornig seinen lang gehegten Wunsch nach einer Ausbildung im Bereich Malerei und künstlerischer Drucktechnik zunächst nicht verwirklichen. Beides holte er später autodidaktisch nach.