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96 Seiten • Taschenbuch (Paperback)

EUR 9,90 • ISBN 978-3-946467-09-0

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Helmut Küpper
Der Mythos der Aufklärung
Die Dialektik des Humanismus oder von der philosophischen zur kosmologischen Aufklärung

In welcher Beziehung stehen die traditionelle Philosophie und die empirische Kosmologie? Und hat die Aufklärung in ihren Grundlagen einen religionskritischen Ursprung?
Helmut Küpper vertritt die gewagte Meinung, dass – bezogen auf das allgemeine menschliche und kulturelle Leben – die Aufklärung nur eine blasse Idee ist. Denn, so der Autor, die Nähe zum Leben entzieht sie sich schließlich selbst, indem sie sich immer inkompatibler mit der realen, modernen Welt darstellt. Die empirische Kosmologie hingegen sieht er als den einzig verbleibenden Gegenstand an, um im Sinne der Philosophie reden zu können. Kritisch setzt sich Helmut Küpper mit der aufklärerischen Bildung und ihrem Bezug zur Realität auseinander und hinterfragt eine vorbehaltlose Übernahme traditioneller philosophischer Mythen.

 

Über den Autor

Helmut Küpper wurde 1943 in die Wirren des Zweiten Weltkrieges hineingeboren und erlebte als Kind die Jahre danach als Zeit im Geiste des Wiederaufbaus. Er machte sein Abitur, absolvierte einen zweijährigen Wehrdienst und studierte dann in Köln und Paris Geschichte, Philosophie und französische Literatur. Die ‚68er’ empfand der Autor hierbei gleichermaßen chaotisch wie fruchtbar. Er ging nach dem Studium in den Schuldienst und unterrichtete Französische Sprache und Literatur und Philosophie in Düsseldorf. Der seit 2006 pensionierte Helmut Küpper ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.